Ortsgemeinde Eulenbis

Ortsgemeinde Eulenbis

Ortsbürgermeisterin Dr. Kathleen Hielscher

Telefon (0176) 45713625

www.eulenbis.de


Aktuelle Meldungen

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

(24.03.2020)

Das Corona-Virus ist in der Verbandsgemeinde Weilerbach angekommen!

 

Die RheinPfalz hat gestern über 6 gemeldete Fälle mit einer Infektion des Corona-Virus  in der Verbandsgemeinde Weilerbach informiert. Innerhalb von einer Woche hat sich das Virus also auch in unsere Provinz ausgebreitet. Sobald mir die Zahlen für die Ortsgemeinde Eulenbis vorliegen, werde ich sie hier veröffentlichen.

 

Ich möchte noch einmal alle Bürger bitten, nur aus dem Haus zu gehen, wenn es zwingend notwendig ist, Einkäufe nur zu erledigen, wenn es nicht anders geht. Und Risikopatienten sollen gar nicht mehr vor die Tür gehen und sich die Einkäufe vor die Tür stellen lassen. Bitte halten Sie Abstand, mindestens 1,5m wenn Sie einkaufen gehen. Ich habe letzte Woche in den Supermärkten immer wieder erlebt, dass die Menschen sich einfach völlig ignorant sich an der Kasse direkt hinter einen stellen und den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht wahren. Abstand und Kontaktvermeidung ist das einzige Mittel momentan zur Verlangsamung der Verbreitung des Virus.

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
fassen folgenden Beschluss:


Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.


Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:


I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.


II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

 

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

 

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige
Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.


V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.


VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.


VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.


VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.


IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben. Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten.

 

Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich. Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen
Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

 

 

 

Allgemeinverfügung vom Landkreis Kaiserslautern vom 18.3.2020

 

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie des Landes Rheinland-Pfalz vom 17.03.2020, erlässt die Kreisverwaltung Kaiserslautern aufgrund der §§ 16 und 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045) in der zurzeit gültigen Fassung, i.V.m. § 2 der Landesverordnung zur Durchführung des Infektionsschutzgesetzes vom 10. März 2010, zuletzt geändert durch § 7 des Gesetzes vom 15.10.2012 (GVBI. S. 341), folgende
Allgemeinverfügung:


1. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind:
a. alle Bars, Clubs, Discotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,
b. Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen,
c. Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeit-aktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
d. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,

e. der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen,
f. Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center,
g. Spielplätze.


2. Diese Regelung gilt nicht für Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tank-stellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zei-tungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel.
Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene (z.B. Bereitstellung von Desinfektionsmittel) und zur Steuerung des Zutritts, um Warteschlangen zu vermeiden (z.B. Einlasskontrollen). Dienstleister und Handwerker können weiterhin ihre Tätigkeit ausüben, sofern sie die erforderlichen Schutzmaßnahmen gewährleisten können. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der hygienischen Anforderungen geöffnet.


3. Der Zugang zu Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels ist zu beschränken und nur unter der Auflage zulässig, dass Hygienevorschriften eingehalten und Hinweise ausgehängt werden, die Besucherzahl reglementiert wird und Abstände zwischen den Tischen 2 Meter betragen. Die Öffnungszeiten von Restaurants und Speisegaststätten werden auf 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr begrenzt.
4. Übernachtungsangebote im Hotelgewerbe sind nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken zulässig.
5. Verboten sind
a. Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sons-tigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Be-reich sowie Reisebusreisen,
b. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
6. Veranstaltungen sind untersagt. Ein Ausnahmevorbehalt ist nicht zulässig
7. Die Maßnahmen nach Ziffern 1 bis 6 gelten ab sofort.
8. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG sowie die Strafvorschrift des § 74 IfSG wird hingewiesen.
9. Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 LVwVfG [GVBI. 1976, 308] i.V.m. § 41 Abs. 3 und 4 VwVfG) und tritt mit ihrer Be-kanntgabe in Kraft..
10. Die Maßnahmen sind bis 19. April 2020 befristet.

 

Hinweise:
1) Die Verfügung und deren Begründung können bei der Kreisverwaltung Kaiserslautern am Bürgercenter/Information (Erdgeschoss), Lauterstraße 8, 67657 Kaiserslautern zu den üblichen Öffnungszeiten sowie auf der Internetseite der Kreisverwaltung Kaiserslau-tern (www.kaiserslautern-kreis.de) eingesehen werden.
2) Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung (§ 28 Abs. 3 i.V.m. §16 Abs. 8 IfSG).
Begründung:
Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der sehr dynamischen Entwicklung ist es erforderlich, weitere kontaktreduzierende Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitungsdynamik zu unterbrechen. Die Maßnahmen des Erlasses sind zu einer weiteren Verzögerung der Infektionsdynamik beizutragen.
Die Kreisordnungsbehörden haben als zuständige Behörde im Sinne des Infektionsschutzge-setzes dafür Sorge zu tragen, dass notwendige Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 getroffen werden.
Durch den vorherrschenden Übertragungsweg von SARS-CoV-2 über Tröpfchen, z.B. durch Husten, Niesen, und durch teils mild erkrankte oder auch asymptomatisch infizierte Personen kann es zu Übertragungen von Mensch-zu-Mensch kommen. Rheinland-Pfalz grenzt an mehrere Risikogebiete bzw. besonders betroffene Gebiete (im Norden Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen, im Süden an das Departement Grand Est), in denen die Krankheit besonders häufig auftritt.
Bei größeren Menschenansammlungen lässt sich die Gefahr einer Virusübertragung angesichts des aktuellen Verlaufs an Infektionen mit SARS-CoV-2 nicht sicher beurteilen. Dafür spricht die heterogene, nicht vollständig zu überblickende Zusammensetzung und Herkunft der Teilnehmenden sowie die bei solchen Menschenansammlungen regelmäßig zu befürchtende Durchnni-schung und Nähe der Teilnehmenden. Darüber hinaus wird bei einer höheren Teilnehmerzahl eine vollständige und zuverlässige Erfassung der für eine etwaige Rückverfolgung der Teilnehmenden notwendigen persönlichen Daten schwer zu gewährleisten sein.


Zu Ziffern 1 — 5:
Die Maßnahmen sind erforderlich, da damit zu rechnen ist, dass hier eine Vielzahl von Men-schen aufeinandertreffen und eine weitere Übertragung der Krankheit ermöglicht wird.
Um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass die in Ziffer 3 genannten Einrichtungen geöffnet bleiben. Dabei soll der Aufenthalt zur Deckung des dringen-den oder täglichen Bedarfs ermöglicht werden.
Zu Ziffer 6:
Regelmäßig werden auf größeren Veranstaltungen auch vulnerable Gruppen (insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem) in nicht unerheblicher Zahl zu erwarten sein. Ebenso kann nicht sicher gewährleistet werden, dass ins-besondere die notwendigen Hygieneanforderungen durchweg eingehalten werden, selbst wenn diese im Vorfeld der Veranstaltung dem Veranstalter im Wege der Auflage aufgegeben wurden.
Es erscheint daher sachgerecht, von einer Durchführung von Veranstaltungen abzusehen.
Der Veranstaltungsbegriff ist dabei grundsätzlich weit zu fassen. Er umfasst sämtliche öffentli-che und nicht-öffentliche Ansammlungen von Menschen an einem gemeinsamen Ort. Der Er-lass bezieht sich auch auf sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen.
Hierunter fallen auch Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.
Gemäß der Gesetzesbegründung (BT-Drs. 14/2530) ermöglicht § 28 Abs. 1.IfSG die Anordnung von Maßnahmen gegenüber einzelnen wie mehreren Personen. Bei Menschenansammlungen können Krankheitserreger besonders leicht übertragen werden. Deshalb ist hier die Einschrän-kung von Freiheitsrechten in speziellen Fällen gerechtfertigt.
Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ist die Allgemeinverfügung zeitlich befristet.
Die Kreisordnungsbehörde ist nach § 2 der Landesverordnung zur Durchführung des Infekti-onsschutzgesetzes (GVBI. 2010, 55) die zuständige Behörde im Sinne des IfSG und nach § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG für den Erlass von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten zuständig.


4
Die Allgemeinverfügung ist kraft Gesetzes sofort vollziehbar nach § 28 Absatz 3 IfSG in Verbin-dung mit § 16 Absatz 8 IfSG. Rechtsbehelfe haben somit keine aufschiebende Wirkung.
Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (GVBI. 1976, 308) in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

(Quelle: Rundschreiben der Kreisverwaltung Kaiserslautern vom 18.3.2020)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Angela Merkel zur Corona-Krise: Appell an die deutschen Bürger

 

Klicken Sie hier, um die Inhalte von "video.bundesregierung.de" anzuzeigen
Beim Aufruf gelten abweichende Datenschutzbestimmungen der Webseite "video.bundesregierung.de"

 

Mehr Informmationen zur Corona-Krise seitens der Bundesregierung finden Sie hier unter diesem Link: Die Bundesregierung und die Corona-Krise

 

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

Aktuelle Informationen des Gemeinde-und Städtebundes Rheinland-Pfalz zur Notfallbetreuung

 

Bezüglich der in den Kindertagesstätten zu treffenden Entscheidungen, wer eine Notfallbetreuung erhält, sollte Folgendes berücksichtigt werden:

 

Die Maßnahme der Kita-Schließung dient dazu, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Kinder zählen grundsätzlich nicht zur gefährdeten Gruppe eines schweren Krankheitsverlaufs, sind jedoch Multiplikatoren. Die Maßnahme wurde aber auch gerade getroffen, damit Großteil der Bevölkerung, also die Eltern/Sorgeberechtigten, nicht über das Berufsleben zur Zusammenkunft von Menschen beitragen. Nur so können die Viruserkrankungen derzeit eingedämmt werden. Entsprechend dem Sinn und Zweck der Maßnahme ist nach dem Willen der Landesregierung eine restrikitve Handhabung, für wen die Notfallbetreuung geöffnet wird, gewünscht. Gleichwohl wird gesehen, dass es im Einzelfall Härtefälle geben kann, für die es eine Öffnung geben soll.

 

(Stand: 15.3.2020, 14:30 Uhr)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

Corona-Virus und Arbeitsrecht

 

Grundsätzlich ist die Absicht der Regierung, dass Eltern und ihre Kinder in den nächsten Wochen möglichst zuhause bleiben. Ausgenommen sind natürlich Berufe, die dazu dienen dass die Ordnung des Staates aufrechterhalten werden soll. Generell sollen Arbeitnehmer in dieser vorsorglichen Quarantäne erstmal Überstunden abbauen oder bezahlten Urlaub nehmen, aber auch unbezahlter Urlaub wäre eine Möglichkeit die Zeit der Quarantäne und der Kinderbetreuung zu überbrücken. Dies wird von Arbeitgeber zu Arbeitgeber unterschiedlich sein. Sie sollten sich mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung setzen und abklären, welches Modell er Ihnen anbietet und was für ihn in Frage kommt.

 

Die Politik erwartet mit Ihrer Ad-hoc-Entscheidung vom Freitag, dass alle flexibel damit umgehen und darauf reagieren: Arbeitnehmer, Arbeitgeber und auch die Träger von Schulen und Kitas. Denn der Fokus liegt erstmal ganz klar darauf, die Ausbreitung des Virus in Deutschland und ihren einzelnen Regionen zu verlangsamen.

 

Im Internet finden Sie viele weitere Informationen zum Arbeitsrecht und der aktuellen Corona-Krise. Durch das Eingeben der Schlagworte wird man zu den jeweiligen Rechtsportalen geleitet, die über die Rechte von Arbeitnehmern in der aktuellen Corona-Krise informieren.

 

(Stand: 15.3.2020, 11:00 Uhr)

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

Brief vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung am 13.3.2020:

 

Aktuelle Elterninformation zur Schließung der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz

 

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

 

die Anzahl der Corona-Infektionen in Deutschland und in anderen Ländern nimmt immer weiter zu. Diese Entwicklung stellt uns alle vor besondere Herausforderungen.

 

In mehreren Bundesländern wurde mittlerweile die Schließung der Schulen und Kitas angeordnet. Um die Menschen in Rheinland-Pfalz so gut es möglich ist, zu schützen, sieht sich auch die Landesregierung Rheinland-Pfalz gezwungen, die Kitas vorübergehend zu schließen.

 

Zur Betreuung der Kinder, deren Eltern wichtige Berufe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Grundversorgung der Bevölkerung haben, wird eine Notbetreuung in den Kitas sichergestellt.

Sollten Sie einer dieser Berufsgruppen angehören und keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Kita. Sollte es in Ihrer Kita keine Möglichkeit der Notbetreuung geben, wenden Sie sich bitte an Ihr örtlich zuständiges Jugendamt.

 

Das Landesamt berät die Kindertagesstätten und ihre Träger sowie die Jugendämter bei der Einrichtung der Umsetzung der Notbetreuung.

 

Die Landesregierung hat eine allgemeine Hotline zu medizinischen Fragen zum Corona-Virus eingerichtet. Diese ist erreichbar unter der Nummer 0800 575 81 00 Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 15:00 Uhr.

 

Aktuelle Informationen finden Sie gebündelt auch auf einer entsprechenden Homepage der Landesregierung unter corona.rlp.de.

(Stand: 14.3.2020, 22:00 Uhr)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

Erlass von Allgemeinverfügungen zur Untersagung von Veranstaltungen aufgrund des Aufkommens von SARS-CoV-2-Infektionen in Rheinland-Pfalz

 

Landesregierung Erlass in Bezug auf öffentliche Veranstaltungen

 

Seite 2

 

Seite 3

(Stand: 13.3.2020, 19:00 Uhr)

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Brief vom Gemeinde- und Städtebund am 13.3.2020:

 

Aktuelle Entwicklungen im Umgang mit dem Corona-Virus: Schließung von Schulen und Kitas - Empfehlung bzgl. Feuerwehr


Sehr geehrte Damen und Herren,
den kommunalen Spitzenverbänden wurde heute mitgeteilt, dass das Land beabsichtigt, ab Montag, den 16. März 2020 die Schulpflicht auszusetzen und in Schulen sowie Kindergärten nur noch eine Notfallbetreuung aufrecht zu erhalten. Die Entscheidung soll heute im Laufe des Nachmittags durch das Kabinett getroffen werden. In diesem Rahmen wird auch entschieden, wie die konkrete Ausgestaltung erfolgen soll.
Hierdurch entfällt jedoch nicht die Pflicht zur Erbringung der Arbeitsleistung der Beschäftigten der Einrichtungen. Da bereits in den Medien über die Schließungen berichtet wird, empfehlen wir, das Personal hierauf nochmals hinzuweisen. Dies wird bereits erforderlich sein, um die Notfallbetreuung zu gewährleisten. Sobald uns weitere Informationen über die Ausgestaltung und Umsetzung der Maßnahme vorliegen, werden wir Sie informieren.

 

Blutspenden
Im Rahmen des Gesprächs wurde seitens des Gesundheitsministeriums darauf aufmerksam gemacht, dass vermehrt Termine für Blutspenden abgesagt werden. Dieses führt zunehmend zu Engpässen in der gesundheitlichen Versorgung. Da die Durchführung von Blutspenden sich organisatorisch auch dahingehend einrichten lassen, dass die Spender mit etwas räumlichen Abstand Blut spenden können, wird appelliert, diese Termine nicht abzusagen, sondern vielmehr zu erhöhen. Insoweit wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie dieses vor Ort durch entsprechende Hinweise bzw. Aufrufe unterstützen.


Aktivitäten der Feuerwehr
Seitens des GStB empfehlen wir Ihnen, in Absprache mit den Wehrleiterinnen und Wehrleitern, die Aktivitäten der Feuerwehr auf reale Brand- und Hilfeleistungseinsätze zu beschränken. Das heißt, dass alle sonstigen Aktivitäten der Feuerwehr abgesagt bzw. eingestellt werden sollten.

 

Dies gilt insbesondere für

  • den Übungs- und Ausbildungsbetrieb
  • die Teilnahme auf Kreisebene oder an der Landesfeuerwehrschule Koblenz stattfindenden oder noch laufenden Lehrgänge
  •  die Durchgänge auf den Atemschutzübungsstrecken
  • Sitzungen und Versammlungen (hier bitten wir darauf hinzuwirken, dass dies auch für die Generalversammlungen und Jahreshauptversammlungen der Fördervereine erfolgt).

 

Die Empfehlung bezieht sich gleichermaßen auch auf die Aktivitäten der Jugendfeuerwehren.
Der Aufenthalt in den Gerätehäusern sollte nur zu den Einsätzen erfolgen. Nach Beendigung der Einsatznachbereitung sollten die Gerätehäuser nach Erledigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen wieder zügig verlassen werden. Die allgemeine Gerätewartung sollte bis auf Weiteres nur durch die hauptamtlichen Gerätewarte erfolgen. Ratssitzungen, Veranstaltungen etc.


Weiter wurden mit den Vertretern der Staatskanzlei, des Ministeriums des Inneren und für Sport, des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Fragestellungen im Zusammenhang mit der Ausrichtung von Veranstaltungen in Kommunen, Ratssitzungen, Wochenmärkten etc. erörtert. Hierzu werden wir Ihnen seitens des GStB in Kürze gesondert Informationen zukommen lassen. (Stand: 13.3.2020, 14:00 Uhr)

Eröffnung Corona-Testzentrum "Drive-In" in Schwedelbach

(17.03.2020)

Zwei Corona-Testzentren gehen ab morgen, 18. März, in Betrieb - Patienten werden im „Drive-in-Verfahren getestet
 
Auf dem Gelände  des städtischen Wertstoffhofes im Stadtteil Erfenbach, Siegelbacher Straße 187 sowie auf dem Gelände der künftigen Rettungswache in Schwedelbach, Am Kiefernkopf 22, gehen ab morgen, 18. März, zwei Corona-Testzentren in Betrieb. „Mit den beiden neuen Testzentren wurden zwei leistungsfähige Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Landkreis Kaiserslautern geschaffen. Die Einrichtungen sollen dazu beitragen, die Allgemeinärzte, die Klinken und vor allem auch das Gesundheitsamt zu entlasten. Beide Zentren stehen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern zur Verfügung, soweit eine entsprechende ärztliche Überweisung vorliegt“, teilt Landrat Ralf Leßmeister mit und lobt die gute Zusammenarbeit zwischen beiden Gebietskörperschaften. Das Corona-Testzentrum in Erfenbach wird Montag bis Freitag jeweils von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet haben, samstags von 9 bis 12 Uhr. Schwedelbach nimmt die Testproben in der Zeit von Montag bis Freitag von 16 Uhr bis 19 Uhr.  "Sollte sich zeigen, dass der Bedarf größer ist, werden die Uhrzeiten entsprechend angepasst", ergänzt der Landrat.

Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt hat mit der Kreisordnungsbehörde und den Kräften des Katastrophenschutzes in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt das Testzentrum in Schwedelbach vorbereitet. Das Gelände liegt verkehrsgünstig und das bereits vorhandene Gebäude ist für die Unterbringung des Personals geeignet. Die Patienten werden in einem „Drive-in“-Verfahren getestet, ohne das Auto verlassen zu müssen.
Die Abstriche werden von medizinischem Fachpersonal abgenommen und seitens eines Arztes überwacht. "Genau so wird es im Testzentrum im Stadtteil Erfenbach ablaufen", erklärt der städtische Beigeordnete und Katastrophenschutzdezernent Peter Kiefer. "Für das unkomplizierte und beherzte Engagement aller Mitwirkenden gilt Dank und Anerkennung. Innerhalb weniger Tage wurden mit vereinten Kräften zwei funktionsfähige Testzentren aus der Taufe gehoben und deren Betrieb ermöglicht - ein weiterer Meilenstein zur schnellen und unkomplizierten Identifizierung infizierter Personen", unterstreicht Kiefer.

„Mit den neuen Testzentren erwarten wir eine große Entlastung unseres Gesundheitsamtes, gerade was die Zahl anstehender Probenahmen angeht“, so Kreisbeigeordneter Peter Schmidt, der das Krisenzentrum im Gesundheitsamt leitet. „Die Einrichtungen stehen in der Obhut der Ordnungsämter von Stadt und Kreis und wurden von der Hygienetechnikerin unseres Gesundheitsamtes abgenommen. Die hervorragende Abstimmung und Zusammenarbeit von Kreis und Stadt, mit den beiden Kliniken und den Ärzten macht uns zuversichtlich, dass wir gemeinsam unser Bestes geben können, um den Bürgern von Stadt und Kreis die Sicherheit zu geben, die in der momentanen Lage möglich ist. Es hilft jedem von uns, wenn alle mit Besonnenheit handeln und nur bei tatsächlich auftretenden Symptomen Hilfe suchen“, betont Peter Schmidt als Krisenmanager des Gesundheitsamtes.

Wer kann sich testen lassen?
Wer sich in den neuen Testzentren testen lassen will, benötigt dafür zwingend eine Überweisung von einem Arzt. Getestet wird nur, wer aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und bereits Symptome aufweist oder wer nachweislich Erstkontakt (mindestens 15 Minuten und in einem Abstand von unter zwei Metern) zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person hatte und selbst erste Symptome zeigt. Ein Anruf beim jeweiligen Hausarzt genügt dafür. Ziel ist, dass Betroffene nicht in den Wartezimmern der Praxen in Kontakt mit anderen treten müssen. Wenn der Arzt eine Überweisung an das Testzentrum veranlasst hat, kann der Patient in einem bestimmten zeitlichen Korridor das Testzentrum mit dem Auto anfahren. Der Patient muss zur Identifikation seinen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Die Testung erfolgt im „Drive-in“-Verfahren, das heißt die zu testende Person bleibt im Auto sitzen. Das Testergebnis kann zwei Tage über den Hausarzt in Erfahrung gebracht werden. Gegebenenfalls erfolgt die Mitteilung auch durch das zuständige Gesundheitsamt.

(Quelle: Kreisverwaltung Kaiserslautern)

Lebensmittel , Medikamente und Tierfutter nach Hause liefern lassen

(17.03.2020)

Wer gar nicht mehr aus dem Haus gehen kann, sich aber mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen muss bzw. seine Tiere mit Futter kann sich auch alles bequem nach Hause liefern lassen. Voraussetzung ist eine Online-Bestellung bei den jeweiligen Online-Händlern.

 

Apotheke in Weilerbach:

 

Sollten Sie ein Rezept haben oder etwas ohne Rezept benötigen kann Ihnen die Apotheke Weilerbach dies kostenlos nach Hause bringen. Sie geben dem Fahrer das Rezept und die Rezeptgebühr. So einfach ist das! Am besten vorher das Rezept an die E-Mail-Adresse der Apotheke schicken mit Angabe der Lieferadresse: apokreuz@t-online.de

 

Lebensmitel online bestellen:

Hier finden Sie einige Online-Lebensmittelhändler, die Lebensmittel auch nach Hause verschicken:

 

Zoobee: www.zoobee.de

Netto: Netto  www.netto-online.de

REWE: https://shop.rewe.de/

 

Tierfutter online bestellen:

Zooplus

https://www.zooplus.de/

Bitiba

https://www.bitiba.de/

Fressnapf

https://www.fressnapf.de/

Zoologo

https://www.zoologo.de/?iaid=2020031713241694789359eab2e6e9

Futterplatz

https://www.futterplatz.de/

 

 

Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

(17.03.2020)

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.
  • Welche Kombination von Risikofaktoren mit weiteren (Lebens-)Umständen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 darstellen, ist noch nicht hinreichend bekannt.

Kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf

  • Schwangere scheinen nach bisherigen Erkenntnissen aus China kein erhöhtes Risiko gegenüber nicht schwangeren Frauen mit gleichem Gesundheitsstatus zu haben.
  • Bei Kindern wurde bislang kein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf berichtet.

Was sollten Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf beachten

  • Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion (ausführlich beschrieben in Referenz 2: COVID-19: Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden )
  • Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.
  • Erkrankte sollten rasch Kontakt aufnehmen zur Hausarztpraxis oder telefonisch zu anderen beratenden Stellen:

    • Beratung hinsichtlich individueller Maßnahmen
    • Beratung hinsichtlich labordiagnostischer Abklärung von COVID-19
  • Wenn in der näheren Umgebung (z.B. im privaten oder beruflichen Umfeld) Fälle von COVID-19 bekannt werden, sollte dies ebenfalls entsprechend mitgeteilt werden, um gezielte diagnostische Maßnahmen zu beschleunigen.

Hinweise zur Prävention und zum Management von Erkrankungen in Alten- und Altenpflegeheimen

Generell sollten die gleichen Prinzipien wie bei der Prävention bzw. beim Ausbruchsmanagement anderer Atemwegserkrankungen in Alten- oder Altenpflegeheimen zur Anwendung kommen (Epidemiologisches Bulletin 39/2013 ) und Checkliste für Gesundheitsämter (GÄ) und/oder Pflegeeinrichtungen (RKI, September 2013 )

  • Beim Auftreten von Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen sollte eine Abklärung auf SARS-CoV-2 erwogen werden
  • Hinweise für Besucher (z.B. Aushang) anbringen, dass sie das Altenheim nicht aufsuchen sollen, wenn sie eine akute Atemwegserkrankung haben
  • Mitarbeiter mit akuten Atemwegserkrankungen sollten zu Hause bleiben
  • Bei neu aufgenommenen Bewohnern sollte der Gesundheitsstatus erhoben werden, Personen mit Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen sind möglichst zu isolieren (s. unten)
  • Erkrankte Bewohner mit Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen sollten nach Möglichkeit isoliert werden. Wenn sie ihren Wohnbereich verlassen müssen, sollten sie einen Mund-Nasenschutz aufsetzen (sofern tolerierbar).
  • Generelle Informationen für Mitarbeiter, Bewohner und deren Besucher, welche Anstrengungen unternommen werden, um die Bewohner zu schützen
  • Hände-Desinfektionsmittel und Einmaltaschentücher sollten in allen Bereichen, auch den Wohnbereichen der Bewohner, bereit gestellt werden
  • In der Pflege von Erkrankten mit Fieber oder Atemwegserkrankungen sollte den Empfehlungen entsprechende Schutzausrüstung verwendet werden
  • Schutzausrüstung und Hinweise zu deren Benutzung sollten unmittelbar vor den Wohnbereichen platziert werden
  • Mülleimer zur Entsorgung von Einmalartikeln sollten im Innenbereich vor der Tür aufgestellt werden
  • Bei Übernahme durch bzw. Transfer in eine andere Einrichtung sollte eine Vorab-Information bezüglich Atemwegserkrankung bzw. auf COVID-19 verdächtige Erkrankung erfolgen

Stand: 6.3.2020

 

(Quelle: Robert-Koch-Institut)

Solidarität ist nun gefragt!

(17.03.2020)

Liebe Bürger,

 

Auch wenn viele Menschen vielleicht den Ernst der Lage noch nicht realisiert haben, dass wir gerade eine ernste Krise erfahren, möchte ich dennoch heute an alle Bürger appellieren sich daran zu erinnern, dass es in Krisenzeiten am Wichtigsten ist füreinander da zu sein.

 

Mittlerweile weiß jeder, dass Menschen im Alter zwischen 60 und 100 Jahren zur vulnerablen Personengruppe gehören genauso wie ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Für diese Personengruppe kann eine Infektion mit dem Corona-Virus tödlich enden, besonders für Senioren im Alter von 80 aufwärts. Ich bitte alle Senioren der höheren Altersklassen inständig, das Haus wirklich nur dann zu verlassen, wenn es wirklich notwendig ist. Meiden Sie jegliche direkte Kontakte. Regelmäßiges Händewaschen ist unabdingbar, denn das Corona-Virus wird über die Tröpfchen-und Schmierinfektion übertragen. Ein Niesen, ein Huster kann schon reichen, dass der Virus den Weg zu Ihnen findet. Halten Sie immer 1-2 Meter Abstand und waschen Sie sich nach Kontakt immer die gründlich die Hände mit Seife oder Desinfektionsmittel. Selbst den Gang zum Supermarkt oder zur Apotheke sollten sie vermeiden, denn er birgt immer die Gefahr, dass Sie sich durch den Kontakt mit anderen Menschen anstecken könnten.

 

Gleichzeitig appelliere ich an alle Personen unter 50 Jahren, die fit & gesund sind, schauen Sie nach Ihren älteren Nachbarn, besonders denen, die älter sind als 80 und zeigen Sie Solidarität, denn für sie ist es leider sehr gefährlich. Meiden Sie aber den direkten Kontakt mit älteren Senioren. Vielleicht fragen Sie einfach mal nach, ob Sie bei Ihrer Fahrt zum Supermarkt etwas für Ihre Nachbarn mitbringen können, so dass sie nicht zwingend einkaufen gehen müssen. Helfen Sie sich gegenseitig! Unterstützen Sie Ihre Nachbarn! Vielleicht kann die ein oder andere Infektion in den kommenden Wochen durch eine effiziente Nachbarschaftshilfe vermieden werden. 

 

Liebe Senioren: Sollte in Ihrer Nachbarschaft niemand sein, der Ihnen mal etwas aus dem Supermarkt oder Apotheke mitbringen kann, können Sie auch gerne mich ansprechen. Ich werde mit Sicherheit ab und zu mal einkaufen gehen. Rufen Sie einfach an! Ich stelle Ihnen Ihre Einkäufe gerne vor die Tür. Tel: 0176/45713625.

 

Ich wünsche hiermit allen Bürgern, dass sie in den kommenden Wochen gesund bleiben und allen Eltern starke Nerven bei der Kinderbetreuung.

 

Ihre Ortsbürgermeisterin

Kathleen Hielscher

 

Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zu den Maßnahmen der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Coronavirus

(16.03.2020)

 

 

Klicken Sie hier, um die Inhalte von "video.bundesregierung.de" anzuzeigen
Beim Aufruf gelten abweichende Datenschutzbestimmungen der Webseite "video.bundesregierung.de"

Videobotschaft des Bundespräsidentes Frank-Walter Steinmeier

(16.03.2020)

 

Videobotschaft des Bundespräsidenten zur Corona-Epidemie: "Ihre Selbstbeschränkung heute wird morgen Leben retten."

 

 

SWR-Beitrag Hierzuland: Im Steineck in Eulenbis

(10.03.2020)

Im Februar war der SWR wieder in Eulenbis. Diesmal mit der Sendung Hierzuland und einem Beitrag über die Straße Im Steineck.

 

 

Klicken Sie hier, um die Inhalte von "swrfernsehen.de" anzuzeigen
Beim Aufruf gelten abweichende Datenschutzbestimmungen der Webseite "swrfernsehen.de"